Ehrung Ekkehard Tamm
Sie stehen hier an einem der ältesten Häuser Visselhövedes:
das Heimathaus wird erstmalig im Jahr 1450 erwähnt und liegt an der ältesten Straße des Ortes. Im Jahr 1990 wurde dieses Haus nach umfangreichen Baumaßnahmen und liebevoller Restaurierung seiner heutigen Bestimmung zugeführt - es sollte
ein kulturelles Zentrum werden.
Das Haus stand zu Beginn der 1990er Jahre kurz vor dem Abriß und nur durch das energische Betreiben des damaligen Stadtdirektors Erhard Grunhold konnte dies verhindert werden. Nachdem dieser Spenden von Visselhöveder Gewerbetreibenden generiert hatte wurde das provisorisch renovierte Haus dem
Kultur- und Heimatverein Visselhövede e.V. zur eigenen Nutzung und Vermietung übergeben. Weitere finanzielle Unterstützung der EU, der Stadt Visselhövede und des Kultur- und Heimatvereins konnten eine umfangreiche Renovierung des Heimathauses möglich machen.
Diese Umbaumaßnahmen wurden in sehr großem Maße vom Visselhöveder Stadtplaner und Architekt EKKEHARD TAMM (1947 - 2025) und dessen Architektur- und Ingenieurbüro unterstützt. EKKEHARD TAMM - ein Visselhöveder Urgestein - gestaltete das Stadtbild und die Infrastruktur Visselhövedes wie kaum ein anderer. Drei Hotels, das Sonnentaugelände, die Struktur der Goethestraße, der Umbau der ehemaligen Kaserne Lehnsheide u. v. m. sind nach
seinen Ideen entstanden. Der Architekt erkannte die Möglichkeiten zur Erhaltung und Gestaltung stadtbildprägender Gebäude wie auch das “Haus der Physiotherapie”. Das Schaffen Ekkehard Tamms war geprägt von der tiefen Verbundenheit zu seiner Heimatstadt.
Der Kultur- und Heimatverein Visselhövede e.V. ist seinem Gründungsmitglied und damaligen 2. Vorsitzenden sehr dankbar für sein überwältigendes Engagement.
